30 Mai

Great Britain – eine Woche in England und London

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Das englische Landleben von Rosamunde Pilcher oder die schrulligen “Kriminalgeschichten” von Miss Marple haben mich schon immer fasziniert – ok, ich gebe es zu, was das betrifft, bin ich eine hoffnungslose Romantikerin… Als sich dieses Jahr die Gelegenheit ergab, Pfingsten für ein paar Tage nach London zu reisen, haben wir noch vier Tage England mit drangehängt bzw. vor die aufregenden Tage in London gelegt.

The Cotswolds, Devon and Dorset

Gelandet in Heathrow ging unsere Reise über Oxford – unbedingt sehenswert! – über die Cotswolds – das Naherholungsgebiet der Londoner und England in Bilderbuchformat – nach Torquay – zwar an der “Englischen Riviera” gelegen, aber ziemlich shabby. Von dort hat uns unsere Reise über Lyme Regis – wunderhübsches Küstenstädtchen in Dorset – nach Dorchester geführt, von wo aus wir noch einen abendlichen Abstecher zum berühmten Durdle Door gemacht haben.

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02 Mai

40. Geburtstag – Gedanken und Träume

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Morgen ist es soweit! Ich werde 40 Jahre alt! Apropos “alt”, so fühle ich mich aber doch gar nicht… Sollte ich lieber sagen “40 Jahre jung”? “Fourty is the new thirty” hört man immer wieder und es gibt genügend Vorbilder, bei denen dies voll zutrifft…

Ich kann zwar nicht sagen, dass ich das Älter werden an sich liebe. Auf die vor allem körperlich manchmal schon spürbaren Einschränkungen (die Erholungsphasen nach dem Sport dauern schon länger als früher ;-)) könnte ich gern verzichten. Aber was ich sehr bewusst behaupten kann, ist, dass ich meine jetztige Phase des Lebens liebe. Warum? Nun, da gibt es einige Gründe.

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10 Mrz

Die kleinen Glücksmomente des Lebens

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Zum Glücklichsein gehört manchmal gar nicht viel! Glücksmomente kann man sich nicht kaufen, sie geschehen – und wir müssen nur “empfänglich” dafür sein und sie in unser Herz lassen…

Heute möchte ich kurz mal wieder über persönliche Gedanken und private Einblicke schreiben, da mir das Glück gestern an einem freien Tag, einer kleinen Auszeit von Online-Shop und Haushalt, begegnet ist. Kurzerhand – der Wetterbericht versprach perfektes Kaiserwetter – haben mein Mann und ich beschlossen, eine Tagesskifahrt nach Scheffau am Wilden Kaiser zu unternehmen. Wenn wir um München gut herumkommen, sind das gerade mal gute zwei Stunden Autofahrt für uns bis ins Skigebiet. München war zwar dann gestern eher dicht und es dauerte somit etwas länger – dafür wurden wir mit perfekten Bedingungen entschädigt.

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15 Feb

Warum das tägliche “Bett machen” so wichtig ist…

Alexandre Turpault Bettwäsche Alma
Eigentlich ist es ja kurios…! Und dabei würde es ja eigentlich nicht mal eine Minute unseres Tages kosten… Die Rede ist vom Bett machen, vor dem wir uns meistens so erfolgreich jeden Morgen drücken. Statt dessen bleiben wir noch ein wenig länger liegen oder springen gleich aus dem Bett und zurück bleibt ein ungemachtes Bett, zu dem wir auch nach dem Besuch des Badezimmers oder nach unserem ersten Kaffee nicht mehr zurückfinden, um es doch noch ordentlich zu richten.

Für alle diejenigen unter Euch, die sich gerade wiedererkennen und auch an dieser morgendlichen Aufschieberitis leiden, habe ich ein paar gute Argumente, wieso Ihr Eure Angewohnheit ändern und ab sofort jeden Morgen Eurer Bett machen solltet:

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26 Jan

Homeoffice – Vorteile und Nachteile

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Gerade komme ich von meiner Joggingrunde zurück – verschwitzt, ausgepowert, müde, aber glücklich! Glücklich darüber, etwas für meinen Körper, meinen Geist und meine Gesundheit getan zu haben, aber vor allem glücklich darüber, dass ich vor einer knappen Stunde genau in diesem jenen Moment auf meine Runde gehen konnte… Der Zeitpunkt, an dem die Sonne geschienen hat, die Luft milde 10 Grad Celsius gemessen hat und es nach Frühling gerochen hat. Nun, zurück am Computer scheint draussen keine Sonne mehr… Was mich bei der Arbeit nun auch nicht weiter stört… Aber vorhin, da konnte ich genau diese eine Stunde des heutigen Tages, in der es ideale Bedingungen gegeben hat, nutzen!

Definitiv DER Vorteil des Homeoffices schlechthin: die Flexibilität! Das selbstständige Strukturieren des Tagesablaufes ist gerade für mich als Mutter ein enormes Plus im Vergleich zu den Arbeitsmodellen, in denen ich zu festen Zeiten im Büro der Firma präsent sein muss. Das Kind muss zum Sport gebracht werden? Ein wichtiger Arzt- oder Behördentermin zu einem an sich ungünstigen Zeitpunkt? Kein Problem, die Arbeit wird einfach später erledigt.

 Einen weiteren Vorteil sehe ich in der Zeitersparnis. Ich habe oft das Gefühl, dass ich mit meinen 24 Stunden, die mein Tag nun mal “nur” hat (sehr großzügig ohne Schlaf gerechnet ;-)), nicht zurecht komme. Müsste ich mich zudem ins Auto setzen, um an meinen Arbeitsplatz zu gelangen, so sind, je nach Entfernung zum Wohnort, nochmals wertvolle Minuten, ja oft sogar Stunden, einfach weg. Zuhause lasse ich mich einmal umfallen und sitze an meinem Schreibtisch und kann sofort mit der Arbeit beginnen. Ich habe wertvolle Zeit gespart, die ich für meine Aufgaben oder später für Familie und Hausarbeit effektiver nutzen kann.

Probiers mal mit Gemütlichkeit… Das minutenlange Prozedere vor dem Spiegel bezüglich Business-Outfit des Tages und perfekt sitzender Frisur fällt im Homeoffice in der Regel weg. Wenn eine Aufgabe dringend erledigt werden muss, wird nach dem Aufstehen schnell in die Jogginghose geschlüpft und schon geht es ab an den PC oder ran an das Telefon. Das alles ist einfach unheimlich entspannend und zudem äußerst bequem. Kein zu eng sitzender Rock kneift und auf Knitterfalten im Blazer muss ich auch nicht achten. Die Jogginghose gibt herrlich nach und muss nicht akkurat aussehen…

Allerdings ist gerade dieser letzte Punkt – für mich persönlich – gleichzeitig ein Nachteil. Denn so sehr ich die Vorteile dieser beschriebenen Gemütlich- und Lässigkeit schätze, so sehr geht sie mir manchmal gegen den Strich. Das sind dann die Momente, in denen ich mir wünsche, ich könnte mich mal wieder so richtig businesslike stylen und dies im Büro oder beim Kunden auch zeigen. Kein Schaden ohne Nutzen, nur anders herum 😉

Im Homeoffice ist man, wie der Name ja schon sagt, den ganzen Tag zu Hause. Und da bleibt es nicht aus, dass man so manche Dinge sieht: den übervollen Wäschekorb mit nicht gebügelter Kleidung, den leeren Kühlschrank oder die Staubflusen auf dem Boden. Und das kommt einem dann plötzlich unheimlich wichtig vor. Also greift man zum Bügeleisen oder dem Staubsauger oder setzt sich ins Auto, um den auf einmal so dringenden Einkauf zu erledigen. Aber auch Internet und seine sozialen Netzwerke oder der Fernseher können ablenken, Freunde können unverhofft vor der Tür stehen, schließlich ist man ja zu Hause… Ablenkung kann von allen Seiten kommen. Deshalb müsst Ihr für Eure Arbeit im Homeoffice sehr diszipliniert sein. Ihr müsst Euch immer wieder neu motivieren können und versuchen, die Ablenkungen auf ein Minimum zu reduzieren und diese Aufgaben konsequent in die Zeit NACH dem Homeoffice zu verbannen.

Ich persönlich brauche zwar nicht die Anwesenheit von Kollegen, um motivierter und effektiver zu arbeiten, aber die “Einsamkeit” am Arbeitsplatz könnte zur sozialen Isolation führen. Ein kurzer Kaffee am Gang mit einem Kollegen, das gemeinsame Mittagessen in der Kantine, vieles was für den sozialen Austausch und die sozialen Kontakte wichtig ist, fehlt im Homeoffice. Insofern solltet Ihr versuchen, Euch feste, wöchentliche Dates mit Freunden zum Kaffee trinken, Sport machen oder Essen gehen einplanen.

Ob Ihr für das Arbeiten von zuhause aus “geeignet” seid, ob Ihr Euch vorstellen könnt, im Homeoffice die Leistung zu erbringen, die Euer Chef von Euch erwartet, das müsst Ihr selbst entscheiden. Ihr solltet Euch wirklich Zeit nehmen und einige Situationen durchspielen und überdenken. Ich als selbstständige Unternehmerin hatte die Entscheidung insofern leichter, da ich nur mir selbst Rechenschaft ablegen muss. Auch bei mir gibt es Tage, da klappt vieles nicht, da fühle ich mich einsam und kann mich nicht motivieren. Aber die meiste Zeit überwiegt die Freude an der Flexibilität und der Kreativität, die ich durch das Arbeiten im Homeoffice an den Tag lege.

Und wenn morgen wieder die Sonne scheint, werde ich meine Arbeit wieder für eine Stunde Bewegung an der frischen Luft unterbrechen… Danach spüre ich so viel Elan und Tatendrang, den kein kostenloses Obst im stylischen Büro über den Dächern der Stadt in mir wecken könnte…

Sehr gerne könnt’ Ihr mich jederzeit zu diesem Thema gerne kontaktieren oder schreibt’ einfach, was Eure Erfahrungen dazu sind!

Eure Tanja

06 Jan

Werte im Jahr 2016

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Ich wünsche Euch allen, Kunden, Geschäftspartnern, Freunden, Familie und alle, die sich sonst noch angesprochen fühlen, ein gesundes, neues Jahr 2016 mit all dem Glück, der Zufriedenheit und Gelassenheit, die Ihr Euch erhofft!

So ein Jahreswechsel ist ja oft ein Anlass zum Nach- und Überdenken, Vorsätze fassen und optimistisch in die Zunkuft zu schauen. Gerade das Nachdenken und Überdenken vieler Werte hat es mir in diesem Jahr besonders angetan… An meinem sehr schönen Silvesterabend, den ich dieses – oder mittlerweilen – letztes Jahr mit meinem Mann, meinen zwei Kindern und drei befreundeten, lieben Familien verbracht habe, hat einer aus der illustren Runde zum Ausdruck gebracht, dass er sich für das neue Jahr mehr Bescheidenheit wünscht. Bescheidenheit vieler Eltern in Bezug auf ihre Kinder, Bescheidenheit vieler Erwachsener in Bezug auf ihren Lebensstil.

Ich habe lange über seine Worte und deren Bedeutung nachgedacht… Auch mir ist gerade im letzten Jahr der Egoismus, ja geradezu die Selbstdarstellung vieler Mitmenschen aufgefallen und ziemlich aufgestossen. Die Definition über scheinbar wichtige Dinge wie Job, Status oder Beliebtheit wurde von vielen teilweise exzessiv gelebt. Ich habe mich oft gefragt, wo in den Begegnungen mit diesen Menschen die wirklich wichtigen Themen waren… Diese Oberflächlichkeit hat mich wirklich abgeschreckt  – und jetzt, da ich auch so intensiv darüber nachdenke, schreckt sie mich noch viel mehr ab! Möchte ich mit diesen Personen, mit diesen Nichtigkeiten meine kostbare Zeit verbringen?

Vielleicht ist ja etwas Hoffnung da, vielleicht besinnen sich gerade zum Jahreswechsel doch mehr Leute, als ich bisher angenommen habe?! Ich bin am 02. Januar gleich in aller Herrgottsfrühe zum Einkaufen gegangen – Silvester und der Feiertag, sowie Einladungen, die wir Freunden gegenüber für jenen und den folgenden Tag ausgesprochen hatten, führten dazu, dass mir keine andere Wahl blieb, Aldi, Edeka & Co. zu stürmen. Jedenfalls- ich hatte scheinbar noch nicht mitbekommen, dass es bereits 2016 war – stand ich bei Aldi an der Kasse und wollte mit meiner EC-Karte zahlen, die 12/15 abgelaufen war… Mit aller Mühe und Not konnte ich bis auf zwei Euro den Rechnungsbetrag in bar zusammenkratzen – die fehlenden zwei Euro hatte ich als Pfand im Einkaufswagen, was ich der Kassiererin so auch mitteilte. Ein Herr in der Schlange an der Kasse zögerte nicht lange und reichte mir die fehlenden zwei Euro, damit die Dame den Kaufvorgang abschliessen konnte. Ob er nur nicht noch länger an der Kasse warten wollte oder wirklich Mitleid mit mir hatte, weiß ich nicht. Aber ich gehe von Letzterem aus, da er, als ich abgehetzt vom Verstauen des Einkaufs in meinem Kofferrraum und rasantem Zurückbringen des Einkaufswagens ihm seine zwei Euro zurückbrachte, nur lapidar meinte: “Nur langsam, nur langsam…”…

Im nächsten Laden habe ich nur noch ein paar restliche Dinge gekauft, die ich zuvor bei Aldi nicht bekommen habe, und habe diese vollbepackt auf beiden Armen von der Kasse zum Parkhaus balanciert. Auf halbem Weg ist mir der Salatkopf runtergefallen. Eine junge Frau, die mir entgegen kam, hat diesen sofort aufgehoben, gefragt, ob sie mir helfen kann und machte bereits Anstalten, mir den Salatkopf bis zum Auto zu tragen… Na, das nennt man doch mal Service 😉 Von soviel Freundlichkeit überrascht, meinte ich aber, sie solle mir den Salat einfach wieder irgendwo obenauf legen… “Ich schaff das schon, lieben Dank!”

Doch damit nicht genug! Kurz vorm Erreichen meines Autos kam mir eine ältere Dame entgegen, sah, wie bepackt ich war und fragte wiederrum, ob sie mir helfen könnte…

Lange Rede, kurzer Sinn: irgendwie kam mir die Hilfsbereitschaft von drei fremden Personen innerhalb nicht mal einer Stunde fast “beängstigend” vor. Sollte es wirklich so sein, dass viele über den Jahreswechsel über ihr Verhalten gegenüber Mitmenschen nachgedacht  und gute Vorsätze gefasst haben?

Sicherlich gibt es viel wichtigere Anlässe und Themen, zu denen sich die Einstellung vieler ändern sollte, als einer sportlichen Frau mittleren Alters (Ich ;-)) “zu helfen”. Aber sind es nicht diese kleinen Gesten, die zumindest einen Beginn darstellen und aus dem sich durchaus noch Großes entwickeln kann?

Um nochmals auf die nicht vorhandene Bescheidenheit und das ausgeprägte materialistische Denken zurückzukommen, mit welchem ich im vergangenen Jahr bei einigen Freunden und Bekannten zu “kämpfen” hatte… Natürlich ist es so, dass die Betrachtungsweisen eines jeden Einzelnen anders sind und jeder sein eigenes Wertesystem hat. Dafür kann und darf ich niemanden verurteilen. Allerdings darf ich mir die Freiheit nehmen, mich davon zu distanzieren, wenn es mir nicht gut tut, wenn es oder er/sie nicht in mein Wertesystem passen.

Trotzdem meine ich, dass es vielen gut tun würde, ihr eigenes Wertesystem zu hinterfragen und sich wieder mehr mit Themen zu beschäftigen, die wirklich wichtig sind. Wichtig ist für jeden etwas anderes, aber Werte wie Familie, Gesundheit und Freunde können so falsch nicht sein?!

Allerdings hatte ich gerade in den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres auch einige Begegnungen, die Hoffnung auf ein Umdenken machen, die mir gezeigt haben, dass manche auch auf dem – für mich – richtigen Weg sind. Davon bitte mehr im neuen Jahr!

Viele liebe Grüße,
Tanja