07 Mrz

Fastenzeit – Vorteile des Verzichtens

FastenzeitMeine 12-jährige Tochter hat schon Wochen vor Beginn der Fastenzeit am Aschermittwoch gesagt, dass sie dieses Jahr fasten und auf Süßigkeiten, aber auch Kuchen, Nutella und Pudding verzichten möchte. Um es ihr leichter zu machen, habe ich mich gleich bereit erklärt, mitzumachen. Es ist sogar eine kleine Wette daraus entstanden, da sie überzeugt ist, dass sie es schafft, aber ich nicht… 😉

Nach nun 6 Tagen kann ich sagen, dass es so ganz ohne Schokolade (noch) sehr gut läuft. Ich merke auch, dass ich wesentlich bewusster auf mein komplettes Essen achte und versuche, Kohlenhydrate zu vermeiden oder anstelle meiner heißgeliebten Semmeln lieber mal in ein Vollkornbrötchen beiße.

Ich denke ja, dass die Fastenzeit genau zur richtigen Zeit kommt. Mit der Vorweihnachtszeit beginnt das große Schlemmen, mit viel Plätzchen und Stollen – gleichzeit läßt die Motivation zum Sport machen schon alleine witterungsbedingt und mangels Alternativen stark nach. Und das ganze Übel zieht sich nahtlos über den Jahreswechsel in die Faschingszeit hinein, in der dann noch ein höherer Alkoholkonsum  dazukommt – auch nicht unbedingt förderlich für die Hüften 😉

Jetzt ist also wirklich die richtige Zeit sich mal etwas zu reinigen und bewusster zu leben! Die ersten Sonnenstrahlen und milderen Temperaturen lassen die Laune auch wieder heben und somit geht man gleich entspannter an den Verzicht ran.

Ich denke, dass der Verzicht von Süßigkeiten und Alkohol mich nicht nur der Bikinifigur näher bringt ;-), sondern dass er ganz viele andere positive und viel wichtigere Aspekte hervorruft. So kann ich schon feststellen, dass das NEIN zu den genannten Dingen mich auch generell darin stärkt, öfter einmal NEIN zu sagen zu Dingen, die ich nicht haben oder tun möchte. Disziplin lässt grüßen!

Diese Tatsache ist gleichzeitig auch gut für das eigene Selbstvertrauen – wer Nein sagen kann, ist selbstbewusster, weiß, was er will. Auch ist es das Vertrauen darauf, dass man gerade das Richtige tut und sich gut dabei fühlt. Die eigene Komfortzone zu verlassen führt zwangsläufig zu innerer Stärke und lässt Dich zukünftigen Herausforderungen auch wesentlich gelassener entgegensehen…

Was ich aber am meisten spüre, ist, dass mir das positive Denken nach nur 6 Tagen Süßigkeiten-Fastens noch leichter fällt. Generell bin ich ja ein sehr positiver Mensch und versuche, immer das Gute in meinen Mitmenschen oder in den täglichen Situationen zu sehen. Aber das Einhalten meines persönlichen Vorsatzes ist für mich ein tolles Erfolgserlebnis (denn Konsequenz ist leider nicht meine größte Stärke ;-)) und zeigt mir, was ich alles schaffen kann!

Jetzt hoffe ich, dass ich nach 40 Tagen, also heute in 34 Tagen, auch noch das Gleiche behaupten kann. Aber ich bin wirklich guter Dinge und ziehe das durch… Schließlich habe ich eine Wette zu verlieren und wie würde ich denn dann vor meiner fast „Teenager“-Tocher dastehen, für die es sich mitten in der Pubertät befindend noch viel schwieriger sein muss…

In diesem Sinne stecke ich nun all meine positive Energie in meine Arbeit und versuche somit auch Euch etwas davon zurückzugeben, in dem ich Euch die schönsten Bettwäschen und Wohnaccessoires anbiete… 😉

Wenn Ihr Eure Erfahrungen mit dem Fasten bzw. dem Verzicht auf bestimmte Dinge hier teilen möchtet, bitte jederzeit gerne. Ich freue mich auf Eure Sicht des Ganzen!

Liebe Grüße,
Eure Tanja

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