20 Jun

Schlank im Schlaf – was ist dran?

Schlank-im-Schlaf

Schlank im Schlaf? Nie mehr Diät? Nie mehr Sport? Hört sich gut an – aber so einfach ist es nun auch wieder nicht! Was sicher ist, ist, dass der Schlaf tatsächlich mit dem Gewicht zusammenhängt – und zwar nicht nur die Schlafdauer, sondern auch die Schlafzeiten.

Bereits mehrfach wurde in Studien nachgewiesen, dass Menschen, die weniger als sechs Stunden täglich schlafen, tagsüber mehr essen und bei gleichbleibenden Gewohnheiten entsprechend eher zunehmen im Vergleich zu ausgeschlafenen Zeitgenossen.

Doch auch die Schlafzeiten spielen eine wichtige Rolle in diesem Zusammenhang. So konnte außerdem bewiesen werden, dass die sogenannte Eulen – also der Schlaftyp, der morgens spät aufsteht und dementsprechend spät zu Bett geht – sich tatsächlich weniger bewegen und mehr essen als die sogenannten Lerchen. Das sind die Frühaufsteher, die am Morgen schon frisch und leistungsfähig sind, abends aber schneller müde werden und dementsprechend früher zu Bett gehen. Eine australische Studie konnte hier eine Bewegungsarmut von durchschnittlich 27 Minuten aufdecken. Wenn man bedenkt, dass man in einer halben Stunde bereits ca. 100 Kalorien beim Spazieren gehen, Kochen oder Blumen gießen verbrennt – um nur mal leichte Tätigkeiten zu nennen – kann diese Bewegungsarmut über längere Zeit hinweg schon deutliche Auswirkungen auf unser Körpergewicht haben.

Eine amerikanische Studie hat zudem offen gelegt, dass Menschen mit einem späten Tagesrhythmus fast 250 Kalorien täglich mehr zu sich nehmen als Frühaufsteher – vor allem zu den Abendstunden in Form von Fast Food, dann, wenn der Stoffwechsel bereits auf Sparflamme schaltet.

Die Ursachen hierfür sind allerdings noch nicht erforscht bzw. nicht eindeutig zu nennen. Möglicherweise spielt die Tatsache, dass man spätabends weniger Möglichkeiten hat, an frische und gesunde Lebensmittel zu gelangen, eine Rolle. Auch ein gestörter Biorhythmus in Form von Veränderungen beim Appetit, Sättigungsgefühl und Stoffwechsel kann hierfür verantwortlich sein.

All diese Erkenntnisse bedeuten jedoch nicht, dass man sie umkehren kann und durch ausreichenden und geregelten Schlaf Gewicht verliert. Tendenziell nimmt jemand, der täglich mehr als neun Stunden schläft, auch zu – einfach aus dem Grund, dass er sich weniger bewegt, da er ja “weniger Zeit dazu zur Verfügung hat”. Und dass die Fettverbrennung gerade nachts auf Hochtouren läuft, eine Vorstellung, die uns immer wieder suggeriert wird, ist leider wissenschaftlich nicht bewiesen…

Fest steht, dass nichtsdestotrotz ausreichend Schlaf den Organismus unterstützt und generell gut ist. Wenn Ihr Euch dann am Abend noch eiweißreich ernährt, Kohlenhydrate vermeidet und möglichst frühzeitig Eurer Abendessen einnehmt, schafft Ihr schon einmal gute Voraussetzungen, dass sich Euer Körper in der Nacht nicht übermäßig mit der Verdauung aufhalten muss, sondern andere wichtige Regenerationsarbeiten verrichten kann. Und dazu gehört Lymphabfluss, Straffung des Bindegewebes und Fettverbrennung (wenn auch nicht in dem Maße wie wir es gerne hätten…).

Doch bei aller Wunschvorstellung, ausreichend zu schlafen ist nur ein kleiner Baustein auf dem Weg zum Wunschgewicht. Sport und richtige Ernährung sind nun mal die wichtigsten Pfeiler. Wenn Ihr aber auf Eure innere Uhr hört, auf Euren Biorhythmus achtet, dann werdet Ihr zwar nicht so “schlank im Schlaf” wie Ihr das gerne hättet, aber Ihr könnt’ einen wichtigen Beitrag leisten…
(Und mit der richtigen Bettwäsche fällt es Euch sowieso viel leichter 😉
http://www.schlaf-und-raum.de/bettwaesche.html)

In diesem Sinne noch schnell diesen Blogeintrag lesen und dann ab ins Bett…
Eure Tanja

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